Was ist systemische Teamsupervision?
Systemische Teamsupervision ist eine besondere Form der Beratung für Teams, Sie hilft dabei, die Zusammenarbeit zu verbessern, Probleme zu Lösen und neue Perspektiven zu gewinnen. Dabei wird nicht nur auf einzelne Personen geschaut, sondern auf das ganze Team und wie alle miteinander arbeiten. Der Begriff „systemisch“ bedeutet, dass man das Team als ein System betrachtet – also als ein Zusammenspiel von Menschen, Rollen, Regeln und Beziehungen. Alles hängt miteinander zusammen, und wenn sich etwas verändert, wirkt sich das auf das ganze Team aus.
Wie läuft eine systemische Teamsupervision ab?
Die Supervision wird von einer ausgebildeten Supervisorin oder einem Supervisor geleitet. So kann ein typischer Ablauf aussehen:
- Kennenlernen und Zielklärung: Das Tema und die Supervisorin besprechen, worum es gehen soll: Gibt es Konflikte? Wünscht sich das Team bessere Kommunikation? Oder geht es um Veränderungen im Unternehmen?
- Themen bearbeiten: In gemeinsamen Gesprächen werden konkrete Situationen angeschaut. Die Supervisorin stellt Fragen, hört zu und hilft dem Team, neue Sichtweisen zu entwickeln.
- Rollen und Beziehungen verstehen: Es wird geschaut, wie die einzelnen Teammitglieder miteinander umgehen, welche Erwartungen es gibt und wie die Zusammenarbeit funktioniert.
- Lösungen und neue Ideen entwickeln: Das Team findet gemeinsam Wege, wie es besser zusammenarbeiten kann. Oft entstehen neue Ideen, wie man mit schwierigen Situationen umgehen kann.
- Reflexion und Abschluss: Am Ende wird besprochen, was sich verändert hat und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
WARUM IST DAS HILFREICH?
Systemische Teamsupervision kann:
- die Kommunikation im Team verbessern
- Konflikte lösen
- das Vertrauen stärken
- neue Perspektiven eröffnen
- die Zusammenarbeit effektiver machen
Sie ist besonders wertvoll in Zeiten von Veränderungen, bei neuen Herausforderungen oder wenn das Team einfach besser zusammenarbeiten möchte.